Neurologische
Erkrankungen verstehen
und gezielt behandeln

Bei Gedächtnisproblemen,
Erschöpfung und
Konzentrationsstörungen

Viele neurologische Erkrankungen beginnen schleichend und werden im Alltag oft nicht klar gedeutet. Betroffene erleben dabei häufig, dass ihre Beschwerden zwar spürbar sind, aber nicht ausreichend verstanden oder ernst genommen werden.
In meiner Praxis geht es darum, genau hinzuhören, Zusammenhänge zu erkennen und Beschwerden medizinisch fundiert einzuordnen. So entsteht eine klare Grundlage für die nächsten Schritte.

Facharzt für Neurochirurgie · Praxis in Hannover-Kirchrode · Videosprechstunde möglich

Wofür die Praxis steht

Es geht nicht nur um Befunde, sondern auch darum, Ihre persönliche Situation zu verstehen. Viele Beschwerden lassen sich nicht auf einen einzelnen Wert oder eine eindeutige Ursache reduzieren. Umso wichtiger ist es, genau hinzuhören und Zusammenhänge sorgfältig zu analysieren.

Dafür nehme ich mir Zeit. Im persönlichen Gespräch werden Beschwerden strukturiert erfasst, medizinisch untersucht, eingeordnet und verständlich erklärt. Auf dieser Grundlage entscheiden wir gemeinsam, welche präventiven, diagnostischen oder therapeutischen Schritte sinnvoll sind. Die Behandlung folgt keinem standardisierten Schema, sondern orientiert sich an Ihrer individuellen Situation im Sinne einer personalisierten Medizin.

Meine Praxisphilosophie:

Zuhören. Analysieren. Beraten.

Typische Anzeichen neurologischer Erkrankungen

Grafik eines Kopfes mit roten Puzzlestücken, die symbolisch das Denken oder Verstehen darstellen.

Gedächtnisprobleme & Vergesslichkeit

Zunehmende Vergesslichkeit oder nachlassende Konzentration können erste Hinweise auf Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit sein. Viele Patienten bemerken dabei erste Gedächtnisprobleme im Alltag, ohne diese zunächst klar einordnen zu können. Dazu zählen beispielsweise Gedächtnisstörungen im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz. Ziel ist eine sorgfältige diagnostische Einordnung und wenn medizinisch sinnvoll eine Stabilisierung oder Verlangsamung des Verlaufs.

Illustration eines Kopfes mit einem leeren Akku-Symbol und Schlaf-Symbolen, die Müdigkeit darstellen.

Müdigkeit und Erschöpfung

Anhaltende Müdigkeit, chronische Erschöpfung oder eine deutlich reduzierte Belastbarkeit können Ausdruck funktioneller Veränderungen im Nervensystem sein. Viele Patientinnen und Patienten berichten in diesem Zusammenhang von sogenannter Fatigue (chronische Müdigkeit), beispielsweise nach viralen Erkrankungen oder im Rahmen von Long Covid. Häufig geht dies mit Konzentrationsstörungen sowie einem Gefühl von ständiger Erschöpfung oder fehlender Energie einher. Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und schränken zunehmend den Alltag ein.

Iconische Darstellung eines Kopfes mit Wellenlinien und konzentrischen Kreisen, die Schmerzen oder Druck im Kopf symbolisi...

Kopfschmerzen und Migräne

Wiederkehrende Kopfschmerzen oder Migräne gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden und können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Viele Betroffene berichten von einseitigen, pulsierenden Schmerzen, erhöhter Licht- oder Geräuschempfindlichkeit sowie Einschränkungen im Alltag.

Grafische Darstellung eines Kopfes mit einer rot gefärbten Wolke, aus der Regen herabfällt.

Depressionen und Angststörungen

Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit oder Angststörungen treten zunehmend in unserer heutigen Gesellschaft auf. Viele Patientinnen und Patienten berichten von Erschöpfung, innerer Unruhe, gedrückter Stimmung oder dem Gefühl, im Alltag nicht mehr die gewohnte Stabilität und Belastbarkeit zu haben. Auch Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme oder ein Rückzug aus dem sozialen Leben können damit einhergehen. Die Ausprägung der Beschwerden ist dabei individuell sehr unterschiedlich.

Grafische Darstellung von Köpfen in den Farben Rot und Schwarz, mit einem Pfeil, der auf einen Kopf zeigt.

Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen

Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen können im Zusammenhang mit einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS bzw. ADHS) stehen, die häufig erst spät erkannt oder eingeordnet wird. Viele Betroffene berichten, dass es ihnen schwerfällt, sich über längere Zeit zu fokussieren, Aufgaben strukturiert zu bearbeiten oder Informationen zuverlässig zu verarbeiten. Typisch sind zudem eine erhöhte Ablenkbarkeit, innere Unruhe sowie das Gefühl, mental schneller erschöpft zu sein. Die Beschwerden bestehen oft über einen längeren Zeitraum, ohne dass die Ursachen klar erkannt werden.

Eine skizzierte Hand mit roten akustischen Wellenlinien, die Bewegung oder Signalgebung darstellen.

Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Zittern

Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Zittern in den Händen bzw. Füßen können auf Störungen im Nervensystem hinweisen. Betroffene berichten häufig von einem unangenehmen, pelzigen Gefühl oder Taubheit auf der Haut. In anderen Fällen stehen unwillkürliche Bewegungen oder ein feines Zittern im Vordergrund, das beispielsweise in Ruhe oder bei bestimmten Tätigkeiten auftritt. Die Beschwerden können vorübergehend sein oder über einen längeren Zeitraum bestehen und werden im Alltag häufig als belastend und verunsichernd erlebt.

Grafik eines Kopfes mit zwei markierten Schmerzpunkten am Nacken, dargestellt durch rote Symbole und Wellenlinien.

Rücken- und Nackenschmerzen

Chronische Rücken- oder Nackenschmerzen gehören zu den häufigen Beschwerden und können beispielsweise im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall oder lang bestehenden muskulären Verspannungen auftreten. Viele Betroffene berichten über anhaltende Schmerzen im Rücken- oder Nackenbereich, die sich bei Bewegung verstärken oder in Schultern, Arme, Beine oder den Kopf ausstrahlen können. Häufig gehen die Beschwerden mit Verspannungen, eingeschränkter Beweglichkeit oder einem Druck- und Schmerzgefühl einher, die dauerhaft bestehen oder wiederkehrend auftreten.

Ein stilisiertes Profil eines Kopfes mit einer spiralförmigen Linie im Auge und kreisenden Linien darüber.

Schwindel

Schwindel gehört zu den häufigen Beschwerden in der Neurologie und kann sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Ursachen können sowohl im Nervensystem als auch im Innenohr liegen. Viele Betroffene berichten über ein Drehgefühl wie im Karussell oder ein Schwanken, das sich anfühlt wie auf einem Schiff. Häufig wird der Schwindel von Übelkeit, Unsicherheit beim Gehen oder einem Gefühl der Instabilität begleitet. Die Beschwerden können plötzlich auftreten oder sich über einen längeren Zeitraum entwickeln und werden im Alltag oft als stark belastend empfunden.

Leistungsspektrum der Praxis

Die Praxis bietet ein breites neurologisches Leistungsspektrum von der präventiven Untersuchung über eine fundierte Diagnostik bis hin zu individuell abgestimmten Therapie- und Rehabilitationsansätzen. Ziel ist es, neurologische Beschwerden ganzheitlich zu erfassen und medizinisch fundiert zu begleiten. Die Behandlung orientiert sich dabei stets an Ihrer individuellen Situation und erfolgt auf Basis moderner, evidenzbasierter Medizin.

Prävention

Früherkennung neurologischer Veränderungen und individuelle Vorsorgekonzepte, z. B. bei Gedächtnisproblemen oder familiärer Vorbelastung.

Diagnostik

Umfassende neurologische Abklärung als Grundlage für eine fundierte medizinische Einordnung.

Therapie

Individuell abgestimmte Behandlungskonzepte auf Grundlage der diagnostischen Ergebnisse.

Neurorehabilitation

Unterstützung bei funktionellen Einschränkungen und Wiederherstellung neurologischer Funktionen.

Personen am Tisch spielen zusammen Bingo
Hier könnte eine Detailaufnahme von einem Gerät oder einem Modell rein., was ind er Praxis steht.

Schwerpunkt der Praxis:
Nicht-invasive Hirnstimulation

Ein besonderer Schwerpunkt der Praxis liegt auf modernen Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation, auch als Neuromodulation bezeichnet. Dabei wird die Aktivität bestimmter Hirnareale gezielt beeinflusst.

Die Behandlung erfolgt:

Methoden der nicht-invasiven Hirnstimulation

rTMS – repetitive transkranielle Magnetstimulation

Die rTMS ist ein wissenschaftlich gut untersuchtes Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation zur gezielten Beeinflussung bestimmter Hirnareale. Bei Depressionen ist die transkranielle Magnetstimulation ein leitliniengestütztes Therapieverfahren.

TPS – Transkranielle Pulsstimulation

Die transkranielle Pulsstimulation (TPS) nutzt fokussierte Stosswellen zur Stimulation tiefer gelegener Hirnregionen. Das Verfahren ist CE-zertifiziert und zur Behandlung von Demenz (Alzheimer Erkrankung) zugelassen.

Einblick in die Anwendung der TPS:

VNS – Vagusnervstimulation

Die Vagusnervstimulation ist ein Verfahren der Neuromodulation, bei dem der Vagusnerv gezielt stimuliert wird. In dieser Praxis kommt die sogenannte aurikuläre Vagusnervstimulation zum Einsatz, bei der bestimmte Nervenpunkte im Bereich des Ohres ohne operativen Eingriff stimuliert werden. Dadurch können autonome Regulationsmechanismen und Stressreaktionen des Nervensystems beeinflusst werden.

tDCS - transkranielle Gleichstromstimulation

Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation, bei dem schwache elektrische Ströme über Elektroden auf der Kopfhaut appliziert werden. Ziel ist es, die Aktivität bestimmter Hirnareale gezielt zu modulieren.

Welche Methode im Einzelfall sinnvoll ist, wird auf Grundlage einer sorgfältigen diagnostischen Einordnung im persönlichen Gespräch und einer neurologischen Untersuchung entschieden.

Wie läuft eine Behandlung ab

Der Ablauf erfolgt strukturiert in mehreren Schritten:

Terminvereinbarung

Einen Termin können Sie entweder telefonisch oder online vereinbaren.

Erstberatung und Anamnese

Ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihre medizinische Vorgeschichte und bisherige Behandlungen.

Diagnostische Einordnung

Einordnung der Beschwerden auf Grundlage der Untersuchung sowie vorhandener Befunde. Bei Bedarf werden ergänzende diagnostische Maßnahmen veranlasst.

Individuelles Behandlungskonzept

Auf Basis der erhobenen Befunde wird gemeinsam entschieden, ob und welche Form der Behandlung sinnvoll ist.

Wenn eine stationäre Behandlung (z. B. Operation) erforderlich ist, kann diese kurzfristig in einer Klinik organisiert werden.

Über mich

Nach meinem Medizinstudium in Hannover habe ich zunächst in der Neurologie, später in der Neurochirurgie gearbeitet. In dieser Zeit habe ich erlebt, wie operativ implantierte Hirnelektroden (tiefe Hirnstimulation) neurologische Symptome beeinflussen können, beispielsweise bei der Parkinson-Erkrankung. Durch diese Erfahrungen entstand die Frage, wie sich ähnliche Prinzipien auch ohne operativen Eingriff nutzen lassen.

In meiner Praxis verbinde ich klinische Erfahrung aus der Neurologie und Neurochirurgie mit modernen Ansätzen der funktionellen Neuromedizin. Grundlage jeder Behandlung ist eine klare ärztliche Indikationsstellung und eine realistische Einschätzung der therapeutischen Möglichkeiten.

Ihr Sorusch Ataschsokhan

Junger Mann mit dunklen, lockigen Haaren, lächelt freundlich vor einem hellen Hintergrund. Trägt ein hellblaues Hemd.
Stilisierte Darstellung eines menschlichen Gehirns mit gewundenen Linien und ausgeprägten Furchen.

Die Praxis befindet sich in Hannover-Kirchrode in ruhiger Lage. Termine erfolgen nach Vereinbarung. Eine Videosprechstunde ist deutschlandweit und auch aus dem Ausland möglich.

Als privatärztliche Facharztpraxis richtet sich das Angebot an Privatversicherte sowie gesetzlich versicherte Selbstzahler.

Die Erstvorstellung inklusive einer detaillierten körperlichen Untersuchung und Sichtung bereits vorliegender Befunde berechnen wir mit 80 bis 100 Euro.
Gerne informieren wir Sie über ggf. weitere anfallende Kosten.

Moderne Bürogebäude mit Glasfenstern, begrüntem Umfeld und einem Eingangsschild.

Praxis und Standort

Modernes Büro mit Holzverkleidung, Pflanzenarrangements und Schreibtisch. Gemütliche Atmosphäre mit Lampen.
Eine Frau mit langen, dunklen Haaren sitzt lächelnd an einem Schreibtisch in einem modernen Büroraum.

Termin vereinbaren

Haben Sie Fragen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein Gespräch, persönlich in meiner Praxis oder per Videosprechstunde. Kontaktieren Sie die Praxis dafür telefonisch oder über Doctolib.

Nutzen Sie unser Kontaktformular:

Häufige Fragen

Was ist eine nicht-invasive Hirnstimulation?

Die nicht-invasive Hirnstimulation umfasst verschiedene Verfahren, bei denen die Aktivität des Gehirns gezielt beeinflusst wird, ohne dass ein operativer Eingriff erforderlich ist. Sie wird in der modernen Neuromedizin zur Behandlung unterschiedlicher neurologischer und psychischer Beschwerden eingesetzt.

Ja, die in der Praxis eingesetzten Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation kommen ohne Operation, Implantate oder Narkose aus.

Die Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation erfolgen ohne Operation und ohne Implantate. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Je nach Methode können leichte Empfindungen auf der Kopfhaut auftreten.

In der Regel erfolgt die Behandlung in mehreren Sitzungen (4-8) über einen festgelegten Zeitraum (2-4 Wochen). Die genaue Anzahl hängt von der jeweiligen neurologischen Erkrankung und dem gewählten Verfahren ab. Anschließend kann eine Erhaltungstherapie in größeren zeitlichen Abständen sinnvoll sein.

Ja, alle in der Praxis angewendeten Verfahren haben in klinischen Studien eine Wirksamkeit gezeigt. Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist sogar ein leitliniengestütztes Verfahren in der Behandlung von Depressionen.

Bei manchen Patientinnen und Patienten zeigen sich Veränderungen bereits während der Behandlungsserie. In anderen Fällen entwickelt sich die Wirkung schrittweise über mehrere Wochen. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich.

Private Krankenversicherungen und die Beihilfe übernehmen die Kosten je nach individuellem Tarif ganz oder teilweise. Gesetzlich Versicherte können die Behandlung als Selbstzahler in Anspruch nehmen.

Die Kosten hängen vom jeweiligen Verfahren und der Anzahl der Sitzungen ab. Im persönlichen Gespräch erhalten Sie eine transparente Einschätzung der voraussichtlichen Behandlungskosten.

Die Hirnstimulation wird zur Behandlung folgender Erkrankungen eingesetzt:

  • Depression
  • chronische Erschöpfung
  • Migräne
  • Demenz
  • Parkinson
  • ADHS
  • Angststörung
  • Folgen eines Schlaganfalls
  • Spastik